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Suchbegriff: Industrie Fusionen und Übernahmen

Peter Feld, CEO von Barry Callebaut, hat das Unternehmen letzten Monat aufgrund strategischer Meinungsverschiedenheiten mit dem Vorstand verlassen, insbesondere hinsichtlich der möglichen Ausgliederung des Kakaoverarbeitungsbereichs und Investitionen in die Digitalisierung. Der Vorstand unter der Leitung von Patrick De Maeseneire lehnte die von Feld unterstützte Ausgliederungsidee letztendlich ab. Der ehemalige CEO von Unilever, Hein Schumacher, hat die Position des neuen CEO übernommen. Der Großaktionär Artisan Partners zeigte sich zuversichtlich hinsichtlich seines kundenorientierten Ansatzes und des integrierten Kakao-Schokoladen-Geschäftsmodells des Unternehmens als Wettbewerbsvorteil.
Devon Energy und Coterra Energy haben eine endgültige Vereinbarung über eine Fusion im Wert von rund 58 Milliarden US-Dollar bekannt gegeben, wodurch einer der größten Schieferölproduzenten der USA entsteht. Das fusionierte Unternehmen wird eine Produktion von mehr als 1,6 Millionen Barrel Öläquivalent pro Tag haben und erwartet jährliche Synergieeffekte vor Steuern in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar. Ziel der Fusion ist es, einen führenden Schieferölproduzenten zu schaffen, der in den wichtigsten Becken wie Permian, Anadarko, Eagle Ford, Marcellus und Rockies tätig ist.
Equinor verkauft seine Vermögenswerte im argentinischen Schieferbecken Vaca Muerta für 1,1 Milliarden Dollar an Vista Energy. Dies ist Teil der Strategie des Unternehmens, sich auf seine Kerngeschäfte in Brasilien, den USA und Großbritannien zu konzentrieren.
UBS plant Berichten zufolge eine weitere große Entlassungswelle als Teil ihres Integrationsprozesses nach der Notübernahme der Credit Suisse vor fast drei Jahren. Die Entlassungen werden voraussichtlich vor allem ehemalige Mitarbeiter der Credit Suisse in den Bereichen IT, Backoffice und Operations betreffen, wobei allein in der Schweiz mit rund 3.000 Stellenstreichungen gerechnet wird. Die Bank strebt an, ihre Belegschaft von rund 115.000 auf 80.000 Mitarbeiter zu reduzieren und Kosteneinsparungen in Höhe von 12 Milliarden Schweizer Franken zu erzielen. Darüber hinaus plant CEO Sergio Ermotti Berichten zufolge, im April 2027 in den Ruhestand zu treten, wobei mehrere interne Kandidaten als potenzielle Nachfolger in Betracht gezogen werden.
Ford führte erste Gespräche mit dem chinesischen Elektroautohersteller Xiaomi über eine mögliche Partnerschaft, die chinesischen Autoherstellern den Eintritt in den US-Markt ermöglichen würde, obwohl Ford die Gespräche dementierte. Die Gespräche stießen auf starken politischen Widerstand seitens US-amerikanischer Gesetzgeber, die nationale Sicherheitsbedenken anführten, insbesondere hinsichtlich der angeblichen Verbindungen von Xiaomi zum Militär. Der Artikel beleuchtet die Spannungen zwischen Geschäftsmöglichkeiten im Elektroauto-Sektor und geopolitischen Erwägungen in den Beziehungen zwischen den USA und China.
Die UBS plant einen erheblichen Personalabbau: Im Rahmen der Integration der Credit Suisse sollen bis März 20 % der Führungspositionen abgebaut werden. Von den Entlassungen sind vor allem ehemalige Mitarbeiter der Credit Suisse und diejenigen betroffen, die für die Integration verantwortlich sind, wobei IT- und Backoffice-Mitarbeiter besonders stark betroffen sind. Sergio Ermotti bleibt vorerst CEO, wird aber voraussichtlich anschließend in den Verwaltungsrat wechseln. Die UBS bietet den betroffenen Mitarbeitern großzügige Sozialpläne mit umfassenden Leistungen an.
Die Demokratische Republik Kongo steht kurz vor einer Entscheidung über den Verkauf des angeschlagenen Bergbauunternehmens Chemaf, das zum ersten Testfall für die neue Mineralienpartnerschaft zwischen den USA und der DR Kongo geworden ist. An dem Verkaufsprozess sind mehrere Bieter beteiligt, wobei das von den USA unterstützte Konsortium Virtus Resources von Washington bevorzugt wird, um Chinas Dominanz in den Lieferketten für kritische Mineralien zu brechen. Der Deal ist sowohl eine kommerzielle Transaktion als auch ein strategischer geopolitischer Schachzug im Wettbewerb um Kobalt- und Kupferressourcen.
Das Übernahmeangebot der Zurich Insurance für den britischen Spezialversicherer Beazley wurde abgelehnt, sodass CEO Mario Greco nun ein höheres Angebot von möglicherweise bis zu 14 £ pro Aktie unterbreiten muss. Der Artikel erörtert die möglichen weiteren Schritte, einschließlich der Beteiligung der Aktionäre, falls die Transaktion scheitert, da Zurich bestrebt ist, sein Spezialversicherungsgeschäft auf den Londoner Lloyd's-Markt auszuweiten.
Der deutsche Neobroker Trade Republic hat von der BaFin die behördliche Genehmigung für den Betrieb eines eigenen multilateralen Handelssystems erhalten. Dies ist ein wichtiger Schritt bei der Umstrukturierung seines Handelsgeschäfts im Vorfeld des EU-Verbots von Payment for Order Flow (PFOF) im Jahr 2026. Das in Berlin ansässige Unternehmen mit einem Wert von 12,5 Milliarden Euro nutzt derzeit die Lang & Schwarz Exchange für den Handel, prüft jedoch Optionen, darunter den Aufbau einer eigenen Handelsplattform. PFOF macht derzeit weniger als 30 % der Einnahmen von Trade Republic aus.
Der Federal Reserve Board hat den Antrag von Cornerstone Capital Bancorp auf Übernahme von Peoples Bancorp, Inc. und indirekte Übernahme von Peoples Bank, beide mit Sitz in Texas, genehmigt. Diese behördliche Genehmigung stellt einen wichtigen Meilenstein im Konsolidierungsprozess des Bankensektors dar und ermöglicht es dem in Houston ansässigen Unternehmen, seine Präsenz durch die Übernahme der in Lubbock ansässigen Finanzinstitute auszubauen.

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